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Kl. Selberg
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Vlothoer Berge
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Diese Seite soll ältere Bürger dieser Stadt an ihre Jugendzeit erinnern und für die jüngeren einen kleinen Blick in die Geschichte der Stadt Vlotho ermöglichen.
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Stichwort Vlothoer Berge
Die Weserstadt Vlotho gehört zum Weserbergland. Doch die höchsten Berge im gesamten Stadtbereich liegen an der Grenze zum Lipper Bergland. Als höchster Berg in unserer Stadt zeigt sich der Bonstapel (342 m), er ist gleichzeitig der höchste Berg im Kreis Herford.
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Liste der Berge
Anordnung nach
Höhe in Metern
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22.
23.
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Bonstapel
Nettelberg
Saalegge
Ruschberg
Bickplecken
Großer Selberg
Kleiner Selberg
Karenberg
Steinegge
Ebenöde
Eiberg
Winterberg
Vahrenbrink
Steinmanns-Busch
Klusberg
Steinberg
Solterberg
Bonneberg
Homberg
Buhn
Paterberg
Hünenburg
Amtshausberg
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342
304
300
293,5
275,8
275,4
271,7
269,3
255,5
237,1
230
209,1
209
203
198
196
196
180,2
162,2
156
152,2
152
141,8
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Region
Landschaftlich gehört das Gebiet von Vlotho dem nördlichsten Teil des Weserberglandes an, das bei Hann. Münden beginnt und an der Porta Westfalica endet.
Das östlich anschließende Gebiet füllt das Lippische Bergland aus, dessen nördlicher Teil durch Bega und Hümme von dem südlichen Lipper Bergland mit dem Köterberg als höchster Erhebung (497 m) abgegrenzt wird.
Das nördliche Lippische Bergland weist mit dem Hohen Asch südlich von Bösingfeld nur eine höchste Erhebung von 371 m auf. Bekannter dagegen ist der 342 m hohe Bonstapel, nur 8 km südlich vom Stadtkern Vlotho gelegen. An seinem Fuße entspringt der Forellenbach aus den Sieben Quellen, der sich tief in die Hänge des Hügellandes eingegraben hat, das hier am Wesertal endet und einen Steilhang bildet, der von der Kallemündung bis Babbenhausen reicht.
Bereich Vlotho
Im Südwesten von Vlotho liegt der Ruschberg (293,5) m. Sein Nordhang (dem Winterberg 209,1) und im Norden die Ebenöde (237,1) m stellen die höchsten Erhebungen des näheren Stadtgebietes dar. Denn vom Ruschberg gehört nur ein Teil des Winterberges zur Stadt Vlotho. Die Wegegabelung oberhalb der Siedlung Weserblick ist mit (209,1) m die höchste Erhebung im Südteil der Stadt. Der Ruschberg selbst und die anschließende Saalegge mit 300 m liegen schon im Stadtteil Valdorf.
Näher an den Stadtkern im Tale treten als vorgeschobene Ausläufer der Ebenöde die Hünenburg (152 m) und der Homberg (163 m), bekannter heute als Schelland und der Amtshausberg (141 m), heran. Der Paterberg dagegen ist nur die Bezeichnung für einen Hangteil des Homberges.
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Bonstapel – ein Geschichts-Bericht
Der „Bovenstapel" (Anno 1462), „Bornstapel", „Bonstapel" 341,8 m ü.d.M. , ist der König der nordlippischen Bergwelt mit seinem einzigartigen Panorama, wie es in der westfälisch-lippischen Landschaft nicht zu überbieten ist.
(Heute findet nur noch die Bezeichnung „Bonstapel“ Verwendung.)
Schon anno 1510 war der „Bovenstapel" für eine erlauchte Männergesellschaft ein beliebter Treffpunkt ihrer „Conferenzen". Nach einer Notiz aus dem Jahre 1536 aber war dieser „Fürstentag" von den geistlichen und weltlichen Herren, die auf der „Wedderreise" (= Rückkehr) von der Einführung des Bischofs Erich zu Osnabrück sich befanden, verabredet. Über das Resultat der „Conferenz" ist aus den Akten nichts bekannt.
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Bonstapel mit Aussichtsturm und Wiederaufforstung nach
einem Waldbrand um 1912. Im Vordergrund - Hof Vogt
Steinbründorf Nr.86. (Heute Friedhelm Kracht - Quellenweg Nr.4)
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Nur findet sich die Notiz, dass die beiden „Edelherren zur Lippe mit dem Grafen zu Waldeck, dem Bischof von Paderborn, dem Herzog von Braunschweig, den Grafen Anton, Johann und Joest von Schaumburg und dem Grafen Otto von Rietberg am Freitag nach Vitus Anno 1510 (21. Juni 1510) behufs Beilegung einer Gränzstreitigkeit zwischen Vlotho und Lippe wegen Unwetters vom 'Bovenstapel' nach dem drei Höfe Dorf ,Rentorp' geritten seien und dort auf die Kundschaft des Drosten zu Vlotho, Lutbert de Wend, über die 'Gränze compremittirt' haben."
In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts wurde das Wandern und das Reisen mit der Eisenbahn und auch mit dem Fahrrad immer populärer. Eine ganze Reihe noch heute bekannter Reiseführer -„Hannoverscher Tourist im Kleinen" - entstanden in dieser Zeit mit dem Bestreben, breiteren Bevölkerungskreisen die Heimat und den Heimatschutz näher zubringen. Ein beliebter Aussichtspunkt war damals der „Bonstapel" mit seinem kahlen Gipfel. Im Jahr 1882 empfiehlt ein lippischer Reiseführer: „Proviant mitnehmen von Hohenhausen oder Talle und man nehme von hier einen Bauernjungen als Führer mit zum Bornstapel, der eine umfassende Rundsicht gewährt."
Der kahle Gipfel wurde preußischerseits mit einem Aussichtsturm versehen, den man 1909 in einer Wanderkarte und 1912 in der topographischen Karte Vlotho Nr. 2084 (alt) mit „Aussichtsturm" ausweist. In dem versteckt liegenden Forsthaus Röntorf war der Schlüssel zum Aussichtsturm zu haben. „Um weiter nach Vlotho zu gelangen, steigt man nördlich steil ab nach Linnenbecke und erreicht hier auf Fußpfaden von Hof zu Hof in 30 Minuten die Straße..."
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Karte der Vlothoer Berge
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Bilder und Berichte von den Vlothoer Bergen, finden Sie auf den drei Unterseiten.
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