In diesem Haus am Kaitenweg Nr. 7 eröffnete Eduard Schmidt 1928 seinen Schuhmacherbetrieb. Foto: um 1940.

 

Wohnhaus und Schuhmacherwerkstatt von Eduard Schmidt an der Höltkebruchstraße Nr. 44, später Nr. 48. Erbaut 1931. Foto: um 1932.

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Um das Jahr 800 traten die Schuhmacher als selbstständige Handwerker auf. Sie waren zugleich Gerber und man nannte sie Lederer. Bis zum Jahre 1900 arbeiteten die Schuhmacher die Schuhe nur über einen Leisten, rechts oder links das blieb gleich. Nur für die unterschiedlichen Schuhgrößen gab es Leisten.

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Zunft

der Schuhmacher

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...der fleißige

Schuhmacher

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Fortsetzung:

 

Nun hatte er ausreichende Räumlichkeiten für Wohnzwecke und sein Gewerbe. Wie alle Schuhmacher in dieser Zeit hatte auch Eduard Schmidt immer alle Hände voll zu tun. Sein Schwerpunkt war anfangs die Anfertigung von Schuhen nach

 

Kundenwunsch. Später jedoch nahmen die Reparaturen den größten Teil seiner Arbeit ein. Eduard war bei seinen Kunden sehr beliebt und hatte immer Zeit für ein paar freundliche Worte. Aber auch die Kinder aus der Nachbarschaft besuchten ihn öfter in seiner Werkstatt, um nur etwas zu plaudern, was den anstrengenden Arbeitstag ein wenig ausglich. Auch kam es vor, dass Schulkinder von der Ebenöde bei schlechtem Wetter bei ihm einkehrten, um das durchnässte Schuhwerk zu wechseln, bevor sie den Weg in die

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Eduard Schmidt

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Bürgerschule fortsetzten. So waren halt damals die Zeiten.

Als Eduard Schmidt Anfang 1963 erkrankte und im Februar verstarb, verloren seine Kunden einen treuen Schuhmachermeister in ihrer Nähe.

 

 

 

 

Nachbarkind Alwin Fritsche besucht hier Schuhmacher Eduard Schmidt an der Höltkebruchstraße Nr. 48. Foto: um 1950.

 

 

An diesem Arbeitstisch mit Werkzeug arbeitete Eduard Schmidt von 1929 bis 1963. Der Tisch ist jetzt in der Heimatstube ausgestellt und kann dort besichtigt werden.             (Öffnungszeiten finden Sie auf der Seite "Vlothoer Museen")