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Fortsetzung:
Da die
Firma Wiemann kurz vor dem goldenen Geschäftsjubiläum (1962)
stand, war es vielleicht gut, dass die Übersiedlung nach der
anderen Straßenseite rechtzeitig geschah (September 1960).
Junior Gerhard Wiemann (* 1922-†1989) besaß den Mut, das große
Bauwagnis „mit sportlichem Elan" anzugehen. Schließlich war er
früher Stürmerstar des FC Arminia. |
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Es ist ein prächtiges Bauwerk
geworden; nicht supermodern, aber zeitgemäß und gefällig, das
allen, die an seiner Errichtung planerisch oder ausführend
teilhaben, alle Ehre macht. Der gelbe
Klinker (linkes Foto) der Außen- front wird breitflächig unterbrochen
von Schaufenstern, die zu den größten zählen, die Vlotho zu
bieten hat. In diesem geräumigen Laden wird es kaum ein Gedränge
geben. Wer ausweichen will, wenn doch einmal ein Besucherstrom
das Erdgeschoß füllen sollte, kann in den ersten Stock steigen
und auch
dort
viel Sehenswürdiges finden. |
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Das Wiemannsche Geschäftshaus an der
Langen Straße Nr. 127. Foto: 2010. |
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Das
neue Geschäftshaus Wiemann ist, nachdem die alte Linde
(linkes Foto)
und das brüchige Gemäuer eines Patrizierhauses aus anno 1718
verschwunden sind, eine Tat. Nicht zuletzt wurde das Stadtbild
durch diesen Neubau verschont. Dieses neue Haus bewirkt auch,
dass die rechte Straßenseite ebenfalls zu einer „Laufseite"
geworden ist. Dafür sorgen allein schon die in der Sonne
glitzernden und des Abends erleuchteten Schaufenster. Mit der
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Eröffnung des neuen Geschäftshauses
am 15. September 1960
begann eine neue Aera für die Firma Wiemann. Frohgemut steuerte
sie „auf der anderen Seite" (Lange Straße Nr. 127) dem goldenen
Geschäftsjubiläum 1962 entgegen. Später die Wende:
Umsatzrückgang führte dazu, dass die Ladenfläche im Erdgeschoss
1983 an „Ihr Platz“ vermietet wurde, der zuvor an der Langen
Straße Nr. 95 ansässig war.
Nachdem der Kaufmann Gerhard
Wiemann 1989 verstarb, wurden auch die restlichen Räumlichkeiten
vermietet. Heute (2010) ist das Geschäftshaus im Besitz seiner
Tochter U. Borchers.
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