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Fortsetzung:
Einige Jahre nachdem er sich
niedergelassen hatte, kaufte er ein Haus an der heutigen Langen
Straße 115. 1895 ging das Geschäft an seinen Sohn Karl-Ludwig
Wenzel über.
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1908 wurde das alte Haus durch ein neues ersetzt. 1927 starb der
Geschäftsinhaber Karl-Ludwig Wenzel und der Betrieb ging an den
Kürschner- und Mützenmachermeister Karl Wenzel, seinen Sohn.
über. Er führte ihn bis zu seinem Tode 1956, unterbrochen nur
durch eine zweijährige Dienstzeit als Soldat. Nach dem Tod ihres
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Maria und
Friedrich Wenzel.
Foto: 1995. |
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Ehemannes wurde
Maria Wenzel Inhaberin des Geschäftes, geführt wurde es aber von
Fritz Wenzel der, wie sein Vater, ebenfalls Kürschnermeister
geworden war. Das |
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Kürschner- und Mützenmacherhandwerk gehörte schon seit den
Zeiten seines Urgroßvaters zusammen.
Seine Frau Maria ist
Putzmachermeisterin, das weibliche Pendant zum Mützenmacher. Sie
kann auch heute noch Damenkopfbedeckungen selbst herstellen.
Allerdings geschieht das nur in Ausnahmefällen, denn die meiste
Ware dieser Art wird heute in Industrien gefertigt. Auf einer
Holzform werden die Modelle mit Dampf und dem Bügeleisen
geformt, |
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Friedrich
Wenzel in der Werkstatt |
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gefertigt und letztlich genäht.
„Hut Wenzel" war am Ort das einzige
Geschäft, das Kopfbedeckungen für Damen und Herren anbot.
Das Ehepaar Maria und Friedrich
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