Fortsetzung:

 

1961 übernahm Sohn Franz die Gastwirtschaft und auch die gerade zuvor neu erbaute Diskothek „Croenchen". Sie stand dort, wo bis 1959 das Stammhaus stand. Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens (7. Dezember 1964) der „Krone" nebst ,,Croenchen" ließ er sich etwas sehr Originelles einfallen: Zum Jubiläumsabend gab es für Stammgäste Schnaps und Bier zu Preisen wie am Gründungstage. Bier für 10, Schnaps für 5 und Likör für 20 Pfennige.

 

Wie es übrigens der Zufall manchmal will: Fast hätte die Gaststätte statt des Namens ,,Zur Krone" die Bezeichnung ,,Der Kater" erhalten, in diesem Falle benannt nach dem steinernen Kater, mit dem man den Neubau, der kurz nach der Jahrhundertwende entstand, sogleich „gekrönt" hatte. Großvater Franz Höckenschnieder wurde jedoch noch anderen Sinnes und so „Der Kater" „Zur Krone", die sich im Wechsel der drei Inhabergenerationen zum „Croenchen" verjüngte, aber Stätte alt gewohnter Gastlichkeit blieb.

 

Nach dem Ersten Weltkrieg war im Hause eine Zeigstelle der Bielefelder Handwerkskammer untergebracht. Darüber hinaus

.

Senior, Franz Höckenschnieder

existierte noch ein Hinterhaus, in dem in den 1960er Jahren der Friseur Fritz Wallbaum mit seiner Familie lebte.

1972 wurden beide Gaststätten an der Langen Straße Nr. 146 geschlossen. Die Häuser wurden im Oktober 1973 abgerissen.

 

 

 

Gaststätte von Paul Höckenschnieder

"Krone" Foto: 1972

 

 

Ganz rechts, Gaststätte von Franz Höckenschnieder

"Croenchen"

 

 

Gaststätte von Franz Höckenschnieder "Croenchen".

Foto: 1972.

 

 

Die  Eröffnungsanzeige (von 1889), in der es u. a. heißt: „Stallung ist ausreichend vorhanden" ! Heute würde es lauten: „Genügend Parkmöglichkeiten vorhanden!"