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Die Häuser der Langen Straße Nr. 113 bis Nr. 109. Foto: 1905.
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Die Häuser der Langen Straße Nr. 117 bis Nr. 113. Foto: 2009.
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Die Häuser der Langen Straße Nr. 113 bis Nr. 109. Foto: 2009.
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Fünf Häuser auf dem „Brink"
Jedenfalls lebten in den fünf Häusern auf dem einstigen Brink vor der Einmündung in die Weserstraße um 1900 ausschließlich die Familien von Juden: in Nr. 109 namens Mendelsohn, in Nr. 111 namens Rüdenberg, in Nr. 113 namens Grundmann, in Nr. 115 namens Loeb und in Nr. 117 namens Steinberg. In diesem Zusammenhang prägte der Volksmund das damals allenthalben im Mund geführte Wort „Judenbrink“. Im Haus 113 befand sich im 1. Obergeschoß auch die erste Vlothoer Synagoge der kleinen jüdischen Gemeinde, zu der auch die Oeynhauser Juden in Ermangelung eines eigenen Gotteshauses zählten. Dieses Haus hatte Moses Rüdenberg schon 1846 von Johann Wilhelm Ebeling erworben.
Der etwa drei Meter hohe Brink, in dem auch ein stilles Plätzchen für dringende Besuche eingebaut war (wie rückschrittlich ist im Vergleich dazu doch das heutige Vlotho) wurde im Jahre 1905 im Zuge der Straßenverbreiterung abgetragen. Da die Häuser auf dem Brink nicht unterkellert waren, wurden sie während der Durchführung der Baumaßnahmen mittels langer dicker Balken abgestützt und von unten her durch Schaffung eines neuen Stockwerks unterfangen. In den auf diese Weise entstandenen neuen Stockwerken befinden sich heute Läden üblicher Vielfalt.
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