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Die zerstörte Synagoge 10. November 1938 Nicht sichtbar, die total zerstörte Inneneinrichtung. Fotoquelle: Staatsarchiv Detmold |
Schritte der Versöhnung: Mahnmal am jüdischen Friedhof
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Der älteste Grabstein von 1713 |
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Die Inschrift auf dem ältesten Grabstein ist in hebräischer Sprache:
Hier ist verborgen / der greise und erhabene seine Ehren Herr Juda / sein Andenken zum Segen. / Er verschied mit gutem Namen / am Tag fünf >lebendig Menachem< 473 nach kleiner Zählung... / (Rest nicht lesbar) Seine Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens / mit den übrigen Gerechten, die im Garten Eden sind. Amen. / Er wurde genannt im Munde aller Juda Plaut.
Übersetzung: B. Michalk
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Vlothoer Chor vor der Synagoge Das Singen hat in Vlotho eine lange Tradition und es wird heute noch durch eine Reihe von Chören gepflegt. Einer der Vorläufer der heutigen Chöre war der „Arbeiter-Gesangverein Vlotho". Unser historisches Bild oben zeigt den Chor vor der ehemaligen Synagoge an der Langen Straße (heute steht auf dem Gelände das Weser-Center). Das Bild entstand anlässlich des Stiftungsfestes im Jahre 1908, das im früheren Kaisersaal an der Mühlenstraße gefeiert wurde. Gegründet worden war der Verein 1898. Nach dem Ersten Weltkrieg nahm er den Namen „Volkschor" an und wurde 1933 wegen „tendenziöser politischer Haltung" zwangsweise aufgelöst. 1936 entstand dann ein neuer Gesangverein mit 30 Mitgliedern, der sich ebenfalls „Volkschor" nannte. Das Bild von der jüdischen Synagoge im Hintergrund ist eines der wenigen erhalten gebliebenen. Die Synagoge war 1850 erbaut worden. Die jüdische Gemeinde zählte (Bad Oeynhausen eingeschlossen) damals rund 120 Mitglieder. In der so genannten Kristallnacht am 10. November 1938 war die Synagoge vom Nazi-Pöbel zerstört worden. Die Ruine wurde in den Folgejahren zeitweilig sogar als Schafstall genutzt und 1956 abgebrochen.
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