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Geschichte des Oberges
Der Oberg liegt am unteren Hang des Amthausberges gegenüber dem
Güterbahnhof. Schon im Jahre 1500 besaß dort ein „Franz im
Oberge" ein Haus. Die weitere bauliche Aufschließung des Hanges
bewirkte, dass sich nach und nach noch fünf Häuser
„hinzugesellten". Bei der Einführung der Straßennamen wurde das
zu den sechs Häusern führende Gäßchen mit dem Namen Obergstraße
bedacht. Dieses kaum hundert Meter lange Wegstück (eine
Sackgasse ohne Wendemöglichkeit) mit dem Wort Straße zu
verbinden, erachteten viele Bürger als unpassend. Die früher
manchmal geäußerte heftige Kritik perlte jedoch ergebnislos ab.
Schluss, aus…
Der unmittelbare Zugang in Richtung Obergstraße, klammert man
mal die Zeit nach den „großzügigen" Sanierungsmaßnahmen im
Stadtgebiet aus, befand sich zwischen den Häusern der
Getreidehandlung Juchenheim (später Bernsmeier) und dem
Fachwerkhaus des Kohlenhändlers Wiemann.
Gegenwärtig ist die Obergstraße mit fünf Häusern bebaut, da das
unterste, ehemals von den Schiffern Nolting und Bredenkamp
bewohnte Haus, auch wegsaniert wurde.
Oberhalb des Oberg-Hanges liegt der „Judenbrink" auch "Jüdenbrink"
genannt. Unweit davon unterhielt Anfang des vorigen Jahrhunderts
der Lebensrnittel-Groß- und Kleinhändler Carl Heermann eine
private Grabstätte, die ihrer Beschaffenheit wegen nur als
„Heermanns Gewölbe" bekannt war.
Die wenigsten Vlothoer haben jemals die Obergstraße mit
zumindest noch |