Lange Straße Nr. 87 bis Nr. 101. Foto: um 1960.

 

 

 

Die Häuser der Langen Straße mit den Nummern 87 bis 109 zählen heute noch weitgehend, wenn auch umgebaut und modernisiert, zum Bestand des Stadtbildes.

 

87  Eigentümer des Hauses Nr. 87 war der Schlachtermeister Carl Tadge, es diente seinem Mitarbeiter Heinrich Schemmer als Wohnung, später dem Fotomeister Sturhan als Ladengeschäft und Atelier. (heute steht das Haus leer und zum Verkauf)

 

89  Tadge betrieb nebenan in seinem zweiten Haus eine Metzgerei und ein entsprechendes Ladengeschäft, später unterhielt dort die Bäckerei und Konditorei Wedhorn eine Verkaufsfiliale. (heute ist dort die Allianz-Versicherung von Dieter Urban ansässig)

 

91  Eigentümer des nachfolgenden Hauses Nr. 91 war: Brauer Rudolf Pein -„Oma Pein". Schlachtermeister Alfred Lämmel ließ an der Stelle des Fachwerkhauses einen zeitgemäßen Neubau für seine beruflich-geschäftlichen Zwecke errichten. Dann benutzte der Konfektionär Arnold Hilker die Räume. (heute, Backshop „Tante Serap & Onkel Walter“)

93  Uhrmachermeister Fritz Steinmann, es folgte ein Geschäft für Kinderkleidung. (heute, leer – Mieter gesucht)

 

95  Moses Grietmann mit einem Textilwarengeschäft, weiter Arthur Seelig, Seifen-Platz, ein Frisörgeschäft. (heute, Geschäft steht leer / Freie Christengemeinde)

 

Haus "Oma Pein",

heute Back Shop.

 

97  Sattlermeister Heinrich Korff,  Lederwaren- und Gardinengeschäft Bärenfänger, Brautmoden-Lindner. (heute, Geschäft steht leer – Mieter gesucht Bärenfänger)

 

99  Gastwirt Joseph Brockmann, später Lebensmittelhändler Ludwig Stuckenbrock, Kaisers Kaffee Geschäft, Litex-Textilwaren. (2009 „Mode Galerie Geisen“)

 

101  Klempnermeister August Milbradt mit einem einschlägigen Verkaufsgeschäft, Foto-Fischer, Kochs Bettenfachgeschäft, Süßes Kaufhaus, Thams & Grafs. (2009 „Mode Galerie Geisen“)

 

103  Gärtnermeister Kreylos, Gärtnerei Schönknecht. (2009 „Mode Galerie Geisen“)

 

105  Heinrich Niedergerke (im Volksmund nur Gerke genannt) mit einem Wollwarengeschäft (1919 ließ sich eine Filiale der Nationalbank nieder). Das Bankunternehmen firmierte dann im Verlauf von einigen Jahren als Darmstädter und Nationalbank, als Nationalbank für Deutschland, als Rhein-Ruhr-Bank und schließlich als Dresdner Bank. Später Begemann Lebensmittel, Schuhhaus Backhaus. (heute Schuhhaus Kunze)

 

107  Inzwischen hatte das zuvor genannte Bankunternehmen 1929 das „Haus Henke“ Nr. 107 käuflich erworben und in einen Neubau verwandeln lassen. Inzwischen ist die Dresdner Bank geschlossen. (heute ist es ein Wohnhaus)

 

109  Früher, J. Sukrow Buchhandlung und Druckerei. (heute Knöner-Optik)

 

 

 

 

Lange Straße Nr. 101 bis Nr. 109. Foto: um 1910.