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Fortsetzung:
1914 wurde Heinrich Dröschmeister mit Ausbruch des Krieges
Soldat und blieb es auch bis 1918. Seine Frau führte das
Geschäft fort. Das Ehepaar hatte sieben Kinder. |
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1933 wechselte der Name: aus Dröschmeister wurde Kunze, denn
Schwiegersohn Heinrich übernahm den Betrieb gemeinsam mit seiner
Frau Luise. Zur Maßschuh-herstellung kam die Fertigung von
Arbeitsschuhen hinzu, die Einzelhändler weiterverkauften. Das
Geschäft florierte: Ab 1935 wurden bis zu zehn Gesellen
beschäftigt. Der zweite Weltkrieg brachte einen Einschnitt,
wieder musste der Geschäftsinhaber an die |
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Haus Heinrich Dröschmeister, Varenholz. Foto:
1906. |
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Front, der Senior, führte im Rahmen des
Möglichen die Geschäftstätigkeiten fort.
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Nach dem Krieg trat mit Ewald Kunze die dritte Generation in das
Geschäftsleben ein. 1954, also genau vor 40 Jahren, eröffnete er
ein Geschäft in Vlotho, zunächst als Filialbetrieb des
Varenholzer Hauses. 1956 starb der Gründer des Betriebes
86jährig. Das neue Geschäft war zunächst in einem Haus an der
Weserstraße (heute Poststraße 16 – Bus-Begemann) untergebracht,
später (1964) befand sich „Schuh-Kunze" hundert Meter weiter Richtung
Innenstadt an der Weserstraße 8. 1971 wurde der Betrieb in
Varenholz aufgegeben. Kunzes wohnen seit damals in Vlotho und
betreiben ihr Geschäft in der Weserstadt.
Das Haus an der Weserstraße wurde 1983 abgebrochen. 1980 hatte
Ewald Kunze allerdings das alte Haus an der Langen Straße 105
erworben, das über 300 Jahre alt ist. |
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Lange Straße Nr.
105, vor 1936. |
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Es wurde renoviert und modernisiert und bietet heute 200
Quadratmeter
Verkaufsraum neben einem umfangreichen Lager und Büroräumen.
Seit dem 1. Januar 1994 zeichnet nun der Urenkel des Gründers,
Holger Kunze, als Inhaber verantwortlich. Er arbeitet bereits
seit einigen Jahren mit. Ilse und Ewald Kunze helfen natürlich
weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten mit.
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