Firmengründer Wilhelm Sellmann sen.

 

 

Wilhelm Sellmann jun.

 

 

 

Fortsetzung:

 

Mit der ersten Anfertigung von 100 Bettstellen englischer Art begann die Umstellung vom Handwerks- zu einem Industriebetrieb. Im Jahr 1929 wurden über 1.000 Schlafzimmer verkauft. Der 2. Weltkrieg brachte einen erheblichen Umsatzrückgang. Nach dem Krieg wurden die Werksräume zunächst als Ausländerlager benutzt. Später wurden deutsche Dienstgruppen bis Ende 1948 untergebracht. Da gerade in den 50er Jahren ein großer Bedarf an Mobiliar bestand, konnte der Umsatz von Jahr zu Jahr stetig ausgebaut werden. Auch der Großbrand des Riesenholzlagers im Sommer 1954 konnte diese Entwicklung nicht unterbrechen. In der Hochkonjunktur beschäftigte Sellmann fast 250 Arbeiter. Durch die eingebrochene Nachfrage nach Möbeln in den 1980er Jahren geriet der Betrieb in Schwierigkeiten. Die Folge war die Zwangsschließung 1988.

Wilhelm Sellmann jun. verstarb 1984.

 

 

 

Möbelfabrik Sellmann.  Foto: 1934

 

 

Möbelfabrik Sellmann um 1952

 

 

Möbelfabrik Sellmann. Foto: Oktober 1970

 

 

Dieses Foto wurde im Bayrischen Wald, bei einer Auslieferung aufgenommen.  Foto: 1952.

 

 

Ein LKW-Gespann Foto: 1955