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Mit den abgebildeten Häusern (1915) hatte es
folgende Bewandtnis: Das erste (11) linksseitig abgebildete Haus
bewohnte der Fabrikant Westhoff. Er unterhielt an der Straße zum
Schelland eine beachtenswerte Zigarrenfabrik.
Im nächsten (9) nachbarlichen
Haus lebte die Familie des Postobersekretärs Dustmann. Sein Sohn Rudolf,
der sich zunächst in Vlotho als Architekt niederließ und hernach nach
Minden übersiedelte, veranlasste, dass das Haus in seinen Ausmaßen
erweitert und mit einem voll ausgebauten Obergeschoß versehen wurde.
(Derzeitiger Eigentümer: Kinderarzt Dr. Grabbe).
Das dritte (7) Haus in
der Reihe diente dem Zigarrenfabrikanten Wehrmann für Wohn- und
Fabrikationszwecke. (Später Niebuhr Näherei). Ein respektables Haus, wie es sich wohl
zu erkennen gibt. Es wurde jedoch kurzerhand abgerissen, als man keine
andere Möglichkeit wähnte, den gewonnenen Grund und Boden als neue
Zufahrt für den Höltkebruchbereich zu verwenden.
Im nächsten (5), rechts
außen gelegenen Haus eröffnete Frau Klages nach dem Ersten Weltkrieg
ein Schreibwaren- und Schulartikelgeschäft und anschließend, in einem
Nebenraum, ihre Tochter Klärchen ein Wollwaren- und Handarbeitsgeschäft.
Beide Läden verfügten über je ein Schaufenster und je einen Eingang.
(Spätere Hauseigentümer: Zahnarzt Prasse und Dr. med. Scheidewig.
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