Der Tante-Emma-Laden in der Heimatstube (Foto: 2008) zeigt heute noch wie es damals war. Mehl und Zucker wurden noch mit der Hand abgepackt und Bonbons wurden auch einzeln verkauft. Wer Öl oder Essig benötigte, der brachte die leere Flasche mit. Für ein kleines Gespräch mit der Verkäuferin war immer Zeit und Hektik an der Kasse kannte man nicht.

 

 

 

Die letzten

Tante-Emma-Läden

an der Langen Straße / Herforder Straße.

Sie schlossen vorwiegend in den 1960er Jahren.

 

Lange Straße

Schon am Güterbahnhof ging's los.  Das erste Geschäft dort war Willi Berg Nr. 7. Es schloss sich der Lebensmittelladen August Dankwerth Nr. 37 an. Es

 

folgte Siegfriede Fröhlich Nr. 51 in der Nähe des heutigen Jugendzentrums. Danach kam das Geschäft (auch Milchprodukte) Willi Schröder Nr. 57. Danach folgte Arnold (auch Käsegeschäft) Nr. 72 (später Schuhgeschäft Brand).  Drei Häuser weiter Emma Krause Nr. 78. Etwas weiter, Kaisers Kaffeegeschäft Nr. 99. Es reite sich an Thams & Garfs Lebensmittel Nr. 101 (später Nr. 113). Danach kam der

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Der Tante-Emma-Laden von Emma Krause, Lange Straße Nr. 78. Daneben Uhrengeschäft W. Henke.

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Feinkost-Laden von Walter Begemann Nr. 105.

 

Weserstraße

An der Weserstraße konnten die Vlothoer dann im Lebensmittelladen Gutberlet Nr. 4 (zuvor Lange Straße Nr. 118) einkaufen, einem Filialgeschäft, dessen Zentrale in Hameln beheimatet war.

 

 

…weiter Lange Straße

Im Verlauf der Langen Straße folgte dann Heinrich August Wiemann Nr. 114 (später Nr. 127). Oberhalb Wiemanns fand sich das Lebensmittelgeschäft von Frieda Schmidt Nr. 124 und schließlich folgte Rudolph Althoff  Nr. 132 (zuvor Nr. 130). Oberhalb Althoffs reihte sich das Geschäft von Hermann Tengeler Nr. 142 ein.

Herforder Straße

Es folgen die Geschäfte an der Herforder Straße der Konsum Nr. 6 und ein weiteres Tengeler-Geschäft (Christian) Nr. 16. Ein Paar Häuser weiter Willy Wiemann Nr. 24. Dann weiter oben der Lebensmittelladen Schulz

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Der Tante-Emma-Laden Rudolph Althoff, Lange Straße Nr. 132.

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Nr. 56. Als Letztes kam Fritz Wiemann Nr. 85

 

Alle Geschäfte mussten nach und nach schließen.. Gegen die Selbstbedienungssysteme kamen die kleinen „Tante-Emma-Läden" nicht mehr an.