Hof, Pönighausen-Brinkmeyer, Herforder Straße Nr. 308. Foto: 2009.

 

 

Der Spruch über dem Torbogen.

 

 

 

Fortsetzung:

 

Das bäuerliche Fachwerkhaus auf dem Hof von Pönighausen-Brinkmeyer wurde 1815 von dem Baumeister Jürgen Johann Arnholz aus Exter erbaut. Drei Generationen Pönighausen bewirtschafteten den Hof, bevor der kinderlose Theodor Pönighausen, ihn auf seinen behenden Neffen Albrecht Brinkmeyer übertrug. Theodor Pönighausen, der letzte seiner Sippe, war ehedem zugleich Gemeindevorsteher der Gemeinde Exter, der auch die Ortschaft Solterwisch kommunalpolitisch zugehörig war. Er war ein gewiefter Mann von sozusagen sanfter Ausgewogenheit, aber dennoch wirkungsreich.

 

Das Pönighausensche Bauernhaus steht unter Denkmalschutz. Der Spruch (rechte Seite) über dem Torbogen lautet: „Jesus, der dies Haus gegeben, will auch gerne darin leben, denn er es vor Gefahren besser als der Mensch bewahren kann mit Gott in einer Sache". Der klotzig-wuchtige, äste -und blätterdichte Lindenbaum vor dem Tore, der den Giebel des Bauernhauses noch um einige Längen überragt, steht unter Naturschutz. Die beiden schutzgegründeten Einrichtungen (Denkmalschutz und Naturschutz) erfüllen also auch hier die Aufgabe, dass durchaus erhaltenswerte Objekte nicht in der zeitlichen Versenkung verschwinden.

 

 

Siehe auch auf der Seite "Valdorf"

Stichwort Hof Meyer-Kahre

 

 

 

Blick vom Solterberg in Richtung Herforder Straße. Foto: 2010.