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Essensaal im Kinderheim. |
Kartengruß eines Heimkindes. |
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Fortsetzung:
Diese Einrichtung war kein gewöhnliches Kurheim für Kinder, sondern es diente ausschließlich kranken, bewegungsgestörten Kindern. Der damalige Landrat Griese war schon gleich nach dem Zweiten Weltkriege sehr darum bemüht, den betroffenen Familien wirksam zu helfen. Persönlich ging er bei begüterten Leuten sammeln, um dieses Heim mit 70 Betten errichten zu lassen. Für die Betreuung standen ein Kinderarzt, ein Diplom-Psychologe, die Heimleiterin und eine Reihe Kindergärtnerinnen zu Verfügung, um jedes einzelne Kind zu betreuen.
Eine der wichtigsten Aufgaben war es, sie von ihren körperlichen und seelischen Hemmungen zu befreien und ihre Verkrampfungen zu lösen. Das geschah nicht nur in Einzelübungen, sondern auch in gemeinsamem und freudvollem Tun, durch Spielen, Fingermalen, Kneten, Basteln, Matschen und vieles andere. Manches Kind erinnerte sich dankbar an seinen Aufenthalt (siehe auch Abb. Postkarte), auf der schönen Ebenöde, wo es als höchstes Gut „die Freude am Leben“ gefunden hatte. Der Kreis musste zwar große Geldsummen für die Unterhaltung dieses Heimes bereitstellen, doch die Mitglieder des Kreistags wussten, dass dieses Geld gut angelegt war.
Seit dem 1. August 1995 wird diese Einrichtung als Betreuungszentrum für alte Menschen genutzt. Betreuungszentrum Burgstift, Ernst-Albrecht-Straße 1
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